Anton Brück

Prof. Dr. phil. Dr. theol. Anton Philipp Brück

Geb. in Bingen

Gest. in Worms

Religionszugehörigkeit: Römisch-Katholisch

GND: 118674560; VIAF: 10639832

Professur in Mainz

  • 1955-1973, Professor für Kirchengeschichte, Katholisch-Theologische Fakultät
  • 1973-1978, Professor für Kirchengeschichte, FB 01 Katholische Theologie (1973-2005)

Fachgebiete: Kirchengeschichte (katholisch), religiöse Volkskunde

Akademische Laufbahn

  • 01.04.1931-31.03.1937, Studium, Bischöfliches Priesterseminar Mainz, Fach: Theologie
  • 1940-22.02.1943, Studium, Universität Frankfurt am Main, Fächer: Mittlere und Neuere Geschichte, Deutsche Literaturwissenschaft, Historische Hilfswissenschaften
  • 22.02.1943, Promotion, Paul Kirn, Universität Frankfurt am Main, Promotion zum Dr. phil., Titel der Dissertation: "Zur Geschichte des Mainzer Kurfürsten Johann II. von Nassau bis zum Jahre 1405."
  • 20.03.1948, Promotion, Ludwig Lenhart, Universität Mainz, Promotion zum Dr. theol., Titel der Dissertation: "Das Erzstift Mainz und das Tridentinum."
  • 01.11.1949-30.06.1954, Wissenschaftlicher Assistent, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 04.07.1951, Habilitation, Ludwig Lenhart, Universität Mainz, Katholisch-Theologische Fakultät, Titel der Habilitationsschrift: "Die Mainzer theologische Fakultät im 18. Jahrhundert."
  • 04.07.1951-28-03-1955, Privatdozent, Kirchenhistorisches Seminar (kath.), Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 29.03.1955-07.03.1961, Außerordentlicher Professor, Kirchenhistorisches Seminar (kath.), Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 08.03.1961-14.12.1964, Außerplanmäßiger Professor, Kirchenhistorisches Seminar (kath.), Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 15.12.1964-31.03.1973, Ordentlicher Professor, Kirchenhistorisches Seminar (kath.), Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 1966-1968, Dekan, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.04.1966-30.09.1978, Direktor, Kirchenhistorisches Seminar (kath.), Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.04.1973-30.09.1978, Ordentlicher Professor, Kirchenhistorisches Seminar (kath.), FB 01 Katholische Theologie (1973-2005), Universität Mainz
  • 30.09.1978, Emeritierung

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1947, Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Theologischer Bibliotheken, Gründungsmitglied
  • 1947-1984, Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte, Gründungsmitglied
  • 1977-1984, Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde, Mitglied

Ehrungen

  • 1964, Geistlicher Rat
  • 1978, Ehrenbürger, Bingen
  • 1978, Bundesverdienstkreuz
  • 1978, Päpstlicher Hausprälat

Biographisches

  • 24.02.1931, Abitur
  • 06.01.1937, Erhalt einer geistlichen Weihe
  • 01.03.1939-31.01.1943, Berufliche Tätigkeit, Hilfsbibliothekar, Bischöfliches Priesterseminar Mainz
  • 1942-1945, Berufliche Tätigkeit, Kaplan, Rüsselsheim
  • 25.11.1944-30.10.1949, Berufliche Tätigkeit, Diözesanarchivar, Diözese Mainz
  • November 1944-1984, Berufliche Tätigkeit, Direktor, Martinus-Bibliothek Mainz
  • 1949-1952, Berufliche Tätigkeit, Geschäftsführer, Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte
  • 1949-1970, Mitherausgeber, Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte
  • 1971-1983, Herausgeber, Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte
  • 1973-1984, Berufliche Tätigkeit, Stellvertretender Präsident, Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte

Weitere Informationen

  • Brück war der Neffe des Mainzer Bischofs Heinrich Brück sowie ein Cousin des Lyrikers Stefan George.
  • Brücks Dissertation "Das Erzstift Mainz und das Tridentium" war die erste Promotion der Theologischen Fakultät an der wiedergegründeten Johannes Gutenberg-Universität.
  • Als Dom- und Diözesanarchivar führte Brück die Trennung von Registratur und Archiv der Diözese durch und begründete somit das heutige Diözesanarchiv.
  • Da Brück für ihn in der Jugend ein steter Anlaufpunkt war, bezeichnet der Philosophiehistoriker Kurt Flasch ihn als seinen "Ziehvater". Brück führte ihn unter anderem in die historischen Hilfswissenschaften ein und förderte seinen Wissensdurst.

Namensvarianten

  • Toni Brück

Quellen

  • Nachlaß von Anton Philipp Brück, Dom- und Diözesanarchiv Mainz, Best. 46, Nr. 17
  • Personalakte von Anton Brück, Dom- und Diözesanarchiv Mainz, Best. 35, Nr. 786
  • Brück, Anton, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 294

Veröffentlichungen von Anton Brück (Auswahl)

Brück, Anton Philipp, Die Mainzer theologische Fakultät im 18. Jahrhundert, Wiesbaden, Steiner, Beiträge zur Geschichte der Universität Mainz, 1955.
Brück, Anton Philipp, Das Erzstift Mainz und das Tridentinum, Diss., Mainz, 1948.
Brück, Anton Philipp, Zur Geschichte des Mainzer Kurfürsten Johann II. von Nassau bis zum Jahre 1405, Diss., o. O, 1943.

Veröffentlichungen über Anton Brück (Auswahl)

Balzer, Wolfgang, Mainz. Bd. 2, Ingelheim am Rhein, Kügler, 1989.
Flasch, Kurt, Über die Brücke : Mainzer Kindheit 1930 - 1949 / Kurt Flasch, 1. Aufl., Mainz, Schmidt, 2002.
Klaus-Bernward Springer, Brück, Anton Philipp, in: Biographisch-bibliographisches Kirchenlexikon., , Bd.20, S. Sp. 252-255.
Zitierhinweis

Anton Brück, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/e4284fb0-b954-4750-9b4c-3abebdaa75f2. (Zugriff am 11.12.2017)

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