Dietrich Gresemund

Dr. iur. utr. Dr. legum Dietrich der Jüngere Gresemund

Geb. in Speyer

Gest. in Mainz

GND: 1186975440; VIAF: 204748550

Lehrtätigkeit in Mainz

  • 1505, Professur, Juristische Fakultät (1477-1798/1802)

Fachgebiete: Rechtswissenschaften, Kirchenrecht, Katholische Theologie

Akademische Laufbahn

  • Studium, Universität Mainz (1477-1798), an der Artistenfakultät jedoch ohne einen Abschluss zu erwerben
  • 1495, Studium, Universität Padua, vorwiegend Rechtswissenschaften
  • 1497, Immatrikulation, Universität Bologna, Rechtswissenschaften
  • 1498, Promotion, Universität Ferrara, zum Dr. iur. utriusque.
  • 29.05.1499, Promotion, Universität Heidelberg, zum Dr. legum
  • 20.05.1499, Immatrikulation, Universität Heidelberg, als Dr. Legum
  • 1499, Lehrbeauftragter, Universität Heidelberg, Vorlesungen zum Zivilrecht
  • 31.07.1501, Immatrikulation, Universität Siena, als Clericus Mag. dioc.
  • 1505, Professor, Universität Mainz (1477-1798), Juristische Fakultät (1477-1798/1802)

Biographisches

  • 1499, Berufliche Tätigkeit, Mainzer Hofgericht
  • 1499-1501, Ordination, Priester, Kurmainz
  • 1505, Kanoniker, Stift St. Stephan (Mainz)
  • 03.01.1506, Berufliche Tätigkeit, Provikar, Jakob von Liebenstein, Kurmainz, des Generalvikar der Mainzer Diözese Graf Wilhelm von Honstein. Die Ernennung erfolgte durch den Mainzer Erzbischof Jakob von Liebenstein.
  • 12.06.1508, Berufliche Tätigkeit, Protonotar
  • 12.06.1508, Berufliche Tätigkeit, Richter, Mainzer Geistliches Gericht, oberster geistlicher Richter
  • 30.07.1509, Berufliche Tätigkeit, Diffinitor Cleri Minoris
  • Berufliche Tätigkeit, Gutachter, in rechtlichen Angelegenheiten
  • 1510-1512, Berufliche Tätigkeit, Scholaster, Stift St. Stephan (Mainz)

Weitere Informationen

  • Alternatives Geburtsjahr: 1477 
  • bereits in jungen Jahren wechselt Gresemund Briefe mit Gelehrten und Fürsten und veröffentlicht seine ersten Dialoge: Dialog über die sieben freien Künste, Dialog mit der Philosophie sowie eine Rede der Philosophie an die Staatslenker
  • in einem Brief des Freiburger Rechtsgelehrten Ulrich Zasius werden Gresemund und Rhagius Aesticampianus (Artistenfakultät) als 'Erleuchter der Mainzer Hochschule' bezeichnet

Namensvarianten

  • Theoderich Gresemund; Theodorich Gresemund; Theodoricus Gresemund; Dietrich Gresemundt von Meschede; Dietrich Gresmund; Theodoricus Gresmunt; Theodoricus Gresmundt; Dietrich junior Gresemundt; Theodoricus Gresmundus; Theodoricus Hresmunt;

Veröffentlichungen über Dietrich Gresemund (Auswahl)

Benzing, Josef, Verzeichnis der Professoren der alten Universität Mainz, Mainz, 1986.
Fleischer, Hans-Heinrich, Dietrich Gresemund der Jüngere. Ein Beitrag zur Geschichte des Humanismus in Mainz, Wiesbaden, Steiner, 1967.
Gerlich, Alois, Das Stift St. Stephan zu Mainz, Mainz, (Ergänzungsbände zum Jahrbuch für das Bistum Mainz, Bd. 4), 1948.
Pick, Eckhart, Mainzer Reichsstaatsrecht, Wiesbaden, Recht und Geschichte, 1977.
Zitierhinweis

Dietrich Gresemund, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/d6ad36f2-b098-42be-af11-b9e95054e379. (Zugriff am 19.10.2019)

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