Eberhard Kessel

Prof. Dr. phil. Eberhard Kessel

Geb. in Hannover

Gest. in Mainz

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 118561669; VIAF: 7409953

Professur in Mainz

  • 1962-1973, Professor für Neuste, Mittlere und Neuere Geschichte, Philosophische Fakultät

Fachgebiete: Geschichtswissenschaften, Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte, Neueste Geschichte, Zeitgeschichte

Akademische Laufbahn

  • 01.04.1925-30.09.1930, Studium, Universität Leipzig, Fächer: Geschichte, Philosophie, Germanistik, Mittellatein
  • 01.04.1925-30.09.1930, Studium, Universität Berlin
  • 01.04.1930-01.04.1931, Assistent, Robert Holtzmann, Universität Berlin
  • 24.02.1931, Promotion, Robert Holtzmann, Universität Berlin, Titel der Dissertation: "Die Magdeburger Geschichtsschreibung im Mittelalter bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts"
  • 01.04.1931-31.12.1936, Stipendiat, Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
  • 01.09.1936, Habilitation, Walter Elze, Universität Berlin, Titel der Habilitationsschrift: "Quellen und Untersuchungen zur Geschichte der Schlacht bei Torgau"
  • 01.01.1937-02.11.1939, Privatdozent
  • 03.11.1939-01.05.1945, Mitarbeiter, Kriegswissenschaftliche Abteilung des Generalstabs des Heeres
  • August 1944-März 1946, Dozent, Camp Dermott, "Ordinarius der Geschichtswissenschaftlichen Abteilung" der Lageruniversität
  • 01.05.1946-16.08.1954, Dozent, Universität Marburg
  • 16.08.1954-30.06.1962, Außerplanmäßiger Professor, Universität Marburg
  • 15.05.1962-31.03.1972, Ordentlicher Professor, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 1968-1969, Dekan, Philosophische Fakultät
  • 31.03.1972, Emeritierung, Universität Mainz, Philosophische Fakultät
  • 01.10.1972 - 31.03.1973, Lehrstuhlvertreter, Philosophische Fakultät, Universität Mainz, Lehrstuhl für Neuste, Mittlere und Neuere Geschichte

Biographisches

  • März 1942-August 1944, Wehrdienst, Soldat, Frankreich, Leutnant
  • August 1944-März 1946, Gefangenschaft, Dermott/Arkansas, Camp Dermott

Weitere Informationen

  • Als Kessel sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges für einen Lehrstuhl an der Universität Marburg bewarb, wurde er abgelehnt, da die Berufungskommission ihn aufgrund seiner Forschungsausrichtung für einen Militaristen hielt. Seine Einstellung als Dozent verdankte er den amerikanischen Besatzungsbehörden.

Quellen

  • Kessel, Eberhard, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 1089
  • Kessel, Eberhard, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 1090

Veröffentlichungen von Eberhard Kessel (Auswahl)

Kessel, Eberhard, Moltke, Stuttgart, K. F. Koehler, 1957.
Kessel, Eberhard, Quellen und Untersuchungen zur Geschichte der Schlacht bei Torgau, Berlin, Junker u. Dünnhaupt, Schriften der kriegsgeschichtlichen Abteilung im historischen Seminar der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin : Allgemeine Reihe, 1937.
Kessel, Eberhard, Die Magdeburger Geschichtschreibung im Mittelalter bis zum Ausgang des 12. Jahrhunderts, Diss., Burg b. M, s.n., 1931.

Veröffentlichungen über Eberhard Kessel (Auswahl)

Baumgart, Winfried, Nekrolog, < http://ubm.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/2382/ >, (16.6.2015).
Giebeler, Markus; Siggemann, Jürgen; Zibell, Stephanie (Hrsg.), Grabfeld 71 : Professorengräber auf dem Mainzer Hauptfriedhof seit 1946 / Marcus Giebeler ... (Hg.), Stuttgart, Steiner, (Beiträge zur Geschichte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz - Neue Folge, Bd. 9), 2012.
Zitierhinweis

Eberhard Kessel, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/cb6339df-06a5-4b46-888a-0edc668508e4. (Zugriff am 17.01.2017)

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