Ernst Hölder

Prof. Dr. phil. Ernst Otto Hölder

Geb. in Leipzig

Gest. in Mainz

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 117712701; VIAF: 39466255

Professur in Mainz

  • 1958-1969, Professor für Mathematik, Naturwissenschaftliche Fakultät

Fachgebiete: Mathematik

Vorgänger: Gottfried Köthe

Nachfolger: Erhard Gottschling

Akademische Laufbahn

  • 01.04.1920-31.03.1926, Studium, Universität Leipzig, Fächer: Mathematik, Physik
  • 31.03.1926, Promotion, Leon Lichtenstein, Universität Leipzig, Titel der Dissertation: "Gleichgewichtsfiguren rotierender Flüssigkeiten mit Oberflächenspannung"
  • 01.05.1926-30.04.1930, Assistent, Universität Leipzig
  • 22.07.1926, Erstes Staatsexamen
  • 11.07.1929, Habilitation, Leon Lichtenstein, Universität Leipzig, Titel der Habilitationsschrift: "Mathematische Untersuchungen zur Himmelsmechanik"
  • 11.07.1929-31.07.1939, Privatdozent, Universität Leipzig
  • 15.09.1939-30.06.1945, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Deutsche Forschungsanstalt für Luftfahrt Braunschweig
  • 01.08.1945-16.08.1945, Wissenschaftlicher Assistent, Universität Leipzig
  • 17.08.1945-01.10.1946, Außerplanmäßiger Professor, Universität Leipzig
  • 1946-1957, Direktor, Mathematisches Institut, Universität Leipzig
  • 01.10.1946-30.04.1958, Ordentlicher Professor, Universität Leipzig
  • 01.01.1947-1948, Dekan, Universität Leipzig, Philosophische Fakultät II
  • 01.05.1958-30.09.1969, Ordentlicher Professor, Mathematisches Institut, Naturwissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10-1962-30.09.1969, Mitdirektor, Mathematisches Institut, Naturwissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 30.09.1969, Emeritierung, Universität Mainz

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 01.07.1948-30.06.1990, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
  • 1952-1990, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 1955-1990, Deutsche Akademie der Wissenschaften Berlin, Ost

Biographisches

  • 1958, Flucht, Leipzig, nach Mainz

Weitere Informationen

  • Hölders Vater war der Leipziger Mathematiker und Ordinarius Otto Hölder
  • Der spätere Mainzer Mathematik-Ordinarius Stefan Hildebrandt gehörte schon in Leipzig zu Hölders Schülern und wurde nach der Flucht beider von Hölder in Mainz promoviert.
  • Die von Hölder aufgestellte Behauptung, er sei 1939 aus politischen Gründen aus dem Staatsdienst ausgeschieden, scheint so nicht haltbar.

Quellen

  • Hölder, Ernst, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 12

Veröffentlichungen von Ernst Hölder (Auswahl)

Hölder, Ernst, Mathematische Untersuchungen zur Himmelsmechanik, Diss., Berlin, Springer, 1929.
Hölder, Ernst, Gleichgewichtsfiguren rotierender Flüssigkeiten mit Oberflächenspannung, Diss., Berlin, Springer, 1926.

Veröffentlichungen über Ernst Hölder (Auswahl)

Professorenkatalog der Universität Leipzig - Die Professoren-Datenbank für Leipzig, < http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Hoelder_629/ >, (12.12.2016).
Zitierhinweis

Ernst Hölder, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/ba877eff-1ae1-4b3c-b86c-aeec690a4ee1. (Zugriff am 29.05.2017)

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