Franz Hampl

Prof. Dr. phil. Franz Hampl

Geb. in Bozen

Gest. in Innsbruck

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 119551896; VIAF: 118004947

Professur in Mainz

  • 1946-1947, Professor für Alte Geschichte, Philosophische Fakultät

Fachgebiete: Alte Geschichte, Geschichtswissenschaften

Nachfolger: Hans Instinsky

Akademische Laufbahn

  • 1929-1934, Studium, Universität Leipzig, Fächer: Geschichte, Klassische Philologie, Archäologie, Philosophie
  • 1929-1934, Studium, Universität Kiel
  • 1929-1934, Studium, Universität Frankfurt am Main
  • 1934, Promotion, Helmut Berve, Universität Leipzig, Titel der Dissertation: "Der König der Makedonen"
  • 01.05.1934-1939, Assistent, Helmut Berve, Universität Leipzig
  • 1937, Habilitation, Helmut Berve, Universität Leipzig, Titel der Habilitationsschrift: "Die griechischen Staatsverträge des 4. Jahrhunderts vor Christus"
  • 1939-31.03.1942, Dozent, Universität Leipzig
  • 01.04.1942-15.04.1946, Außerplanmäßiger Professor, Universität Gießen
  • 15.05.1946-30.09.1947, Ordentlicher Professor, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.04.1947-30.09.1947, Direktor, Institut für alte Geschichte, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10.1947-1978, Ordentlicher Professor, Universität Innsbruck
  • 1952-1953, Dekan, Universität Innsbruck
  • 01.10.1957-31.03.1983, Direktor, Lehramtsprüfungskommission der Universität Innsbruck
  • 1962-1963, Rektor, Universität Innsbruck
  • 1964, Lehrstuhlvertreter, Universität Graz
  • 1978, Emeritierung, Universität Innsbruck

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1962-2000, Österreichisches Archäologisches Institut, Mitglied

Biographisches

  • 1939-1945, Wehrdienst, Leutnant der Reserve

Weitere Informationen

  • Hampls Onkel war der Leipziger Philosophieprofessor Hans Driesch. Dieser ermöglichte Hampl einen Studienstart in Leipzig, da dieser durch den Kriegstod des Vaters die finanziellen Mittel zum Studium nicht aufbringen konnte.
  • Die außerordentliche Professur in Gießen konnte Hampl aufgrund seines Kriegsdienstes nicht antreten. Nach Ende des Krieges verhinderte die Schließung der Gießener Universität den Dienstantritt, weshalb er einen Ruf nach Mainz annahm.

Quellen

  • Hampl, Franz, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 30
  • Hampl, Franz, Universitätsarchiv Mainz, S 15, Nr. 21

Veröffentlichungen von Franz Hampl (Auswahl)

Hampl, Franz, Der König der Makedonen, Weida i. Thür., 1934.
Hampl, Franz, Die griechischen Staatsverträge des 4. Jahrhunderts v. Chr., Leipzig, 1938.

Veröffentlichungen über Franz Hampl (Auswahl)

Bichler, Reinhold, Franz Hampl, in: Gnomon, 73 (2001), S. 635–640.
Hampl, Franz/Bichler, Reinhold/Hundert Jahre alte Geschichte in Innsbruck (Hgg.), 100 Jahre alte Geschichte in Innsbruck: Franz Hampl zum 75. Geburtstag, Innsbruck, Im Kommissionsverlag der Wagner’schen Universitätsbuchhandlung, Forschungen zur Innsbrucker Universitätsgeschichte, 1985.
Zitierhinweis

Franz Hampl, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/da11f6d7-b55c-4ddb-b4bf-bb4a29b9dd6f. (Zugriff am 24.05.2017)

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