Gustaf de Lattin

Prof. Dr. rer. nat. Gustaf Julius Anton Axel de Lattin

Geb. in Antwerpen

Gest. in Saarbrücken

GND: 1098219376; VIAF: 10368259

Professur in Mainz

  • 1955, Professor für Zoologie und Genetik, Naturwissenschaftliche Fakultät

Fachgebiete: Biologie, Zoologie, Genetik

Akademische Laufbahn

  • Studium, TU Braunschweig, Fächer: Zoologie, Botanik, Genetik
  • Studium, Universität Berlin
  • 1938, Promotion, Curt Koswig, Universität Berlin, Titel der Dissertation: "Untersuchungen an Isopodenaugen (unter besonderer Berücksichtigung der blinden Arten)"
  • 1938-1942, Assistent, Bernhard Husfeld, Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung in Müncheberg
  • 1942-1948, Abteilungsleiter, Lehr- und Versuchsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau Veitshöchheim
  • 1948-1955, Abteilungsleiter, Forschungs-Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof
  • 1950, Habilitation, Wolfgang Freiherr von Buddenbrock-Hettersdorf, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät, Titel der Habilitationsschrift: "Über die Bestimmung und Vererbung des Geschlechts einiger Oniscoideen (Crust. Isop.)"
  • 1950-1955, Privatdozent, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Mai 1955-1955, Außerplanmäßiger Professor, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 1955-1959, Außerplanmäßiger Professor, Universität Hamburg
  • 1955-1959, Mitarbeiter, Curt Koswig, Zoologisches Institut und Zoologisches Museum Hamburg
  • 1960-1968, Ordentlicher Professor, Universität Saarbrücken
  • 1960-1968, Direktor, Zoologisches Institut, Universität Saarbrücken
  • 1962-1964, Dekan, Universität Saarbrücken, Naturwissenschaftliche Fakultät

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1939-1945, Deutsche Gesellschaft für Vererbungswissenschaft
  • 1968, Arbeitsgemeinschaft für Tier- und Pflanzengeographische Heimatforschung im Saarland, Gründer
  • Deutsche Zoologische Gesellschaft
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemeine und Angewandte Entomologie

Biographisches

  • 1932, Abitur, Wolfenbüttel
  • 1938, Heirat, Elisabeth Bahntje
  • ca. 1941-1944, Wehrdienst

Weitere Informationen

  • Die von de Lattin gegründete Arbeitsgemeinschaft trägt seit 1982 seinen Namen. Ebenso ist eine Straße im saarländischen Schiffweiler nach ihm benannt wo im Zentrum für Biodokumentation ein Großteil der wissenschaftlichen Sammlung de Lattins untergebracht ist.

Veröffentlichungen von Gustaf de Lattin (Auswahl)

Lattin, Gustaf ˜de, Untersuchungen an Isopodenaugen (unter besonderer Berücksichtigung der blinden Arten), Diss., Jena, Fischer, 1939.

Veröffentlichungen über Gustaf de Lattin (Auswahl)

Schreiber, Harald, Prof. Dr. Gustaf de Lattin, Leben und wissenschaftliches Werk, in: Delattinia, 29 (2003), S. 13–26.
Zitierhinweis

Gustaf de Lattin, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/d5557194-7c45-4501-ac4e-cd436d222b80. (Zugriff am 16.07.2018)

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