Hans Instinsky

Prof. Dr. phil. Hans Ulrich Instinsky

Geb. in Freiberg

Gest. in Mainz

Religionszugehörigkeit: Römisch-Katholisch

GND: 117139785; VIAF: 32766168

Professur in Mainz

  • 1948-1973, Professor für Alte Geschichte, Philosophische Fakultät
  • 1973, Professor für Alte Geschichte, FB 16 Geschichtswissenschaften (1973-2005)

Fachgebiete: Alte Geschichte, Geschichtswissenschaften

Vorgänger: Franz Hampl

Akademische Laufbahn

  • 01.04.1926-30.09.1928, Studium, Universität München, Fächer: Geschichte, Klassische Philologie, Germanistik
  • 01.10.1928-31.03.1929, Studium, Universität Leipzig, Fächer: Klassische Philologie, Klassische Archäologie
  • 01.04.1929-31.03.1932, Studium, Universität Freiburg im Breisgau, Fächer: Klassische Philologie, Klassische Archäologie
  • 17.07.1931, Promotion, Walther Kolbe, Universität Freiburg im Breisgau, Titel der Dissertation: "Die Abfassungszeit der Schrift vom Staate der Athener"
  • 01.02.1936-1940, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Preußische Akademie der Wissenschaften, im Projekt Corpus Inscriptorum Latinarum (CIL)
  • 1940-15.11.1944, Kommissarischer Leiter, Corpus Inscriptionum Latinarum
  • 13.03.1942, Habilitation, Matthias Gelzer, Universität Frankfurt am Main, Titel der Habilitationsschrift: "Kaiser und Ewigkeit"
  • 01.04.1943-31.03.1944, Lehrstuhlvertreter, Universität Hamburg
  • 12.02.1945-28.06.1948, Privatdozent, Universität Hamburg
  • 29.06.1948-30.06.1973, Ordentlicher Professor, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 1951-1952, Dekan, Philosophische Fakultät, Universität Mainz

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1938-1973, Bulgarisches Archäologisches Institut Sofia, Mitglied
  • 1969-1973, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Mitglied

Biographisches

  • Februar 1939-Mai 1939, Wehrdienst, Soldat, Frankfurt (Oder), Panzerabwehrabteilung 3
  • 16.11.1944-03.05.1945, Wehrdienst, Reichsluftfahrtministerium, Mitarbeiter, als dienstverpflichteter Wissenschaftler
  • Mitherausgeber, Philologus. Zeitschrift für Klassische Philologie

Weitere Informationen

  • Instinsky habilitierte an der Universität Frankfurt am Main, da ihm dies von der Berliner Universität aus politischen Gründen verweigert wurde. Selbst nach einer Probevorlesung in Heidelberg 1943 blieb ihm die venia legendi versagt.
  • Instinsky und sein Kollege Herbert Nesselhauf lehnten es 1943 ab statt der eigentlichen Urheber als Verfasser der Prosoprograhpia Imperii Romani zu firmieren. Man hatte diese Lösung angestrebt, da die eigentlichen Verfasser jüdischen Glaubens waren.
  • Instinsky trat 1946 von der evangelischen zur katholischen Konfession über.
  • Verschiedene Rufe an andere Universitäten, z. B. Würzburg, lehnte Instinsky zugunsten der Mainzer Universität ab.
  • Instinsky starb nur wenige Monate vor seiner für September 1973 geplanten Emeritierung.

Namensvarianten

  • Ulrich Instinsky

Quellen

  • Instinsky, Hans Ulrich, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64. Nr. 972

Veröffentlichungen von Hans Instinsky (Auswahl)

Instinsky, Hans Ulrich, Kaiser und Ewigkeit, Diss., Berlin, Weidmann, 1942.
Instinsky, Hans Ulrich, Die Abfassungszeit der Schrift vom Staate der Athener, Diss., Freiberg i. Sa, Mauckisch, 1933.

Veröffentlichungen über Hans Instinsky (Auswahl)

Chantraine, Heinrich, Hans Ulrich Instinsky, in: Gnomon, 46 (1974), S. 317–319.
Giebeler, Markus; Siggemann, Jürgen; Zibell, Stephanie (Hrsg.), Grabfeld 71 : Professorengräber auf dem Mainzer Hauptfriedhof seit 1946 / Marcus Giebeler ... (Hg.), Stuttgart, Steiner, (Beiträge zur Geschichte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz - Neue Folge, Bd. 9), 2012.
Rebenich_Akademie_2001.pdf, < http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/propylaeumdok/55/1/Rebenich_Akademie_2001.pdf >, (29.7.2015).
Zitierhinweis

Hans Instinsky, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/e88011d9-738f-403a-b9ba-e6a99596a657. (Zugriff am 20.02.2017)

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