Hans Weber

Prof. Dr. rer. nat. Hans Friedrich Weber

Geb. in Delitzsch

Gest. in Mainz

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 137224222; VIAF: 8851997

Professur in Mainz

  • 1951-1973, Professor für Botanik, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 1973-1979, Professor für Botanik, FB 21 Biologie (1973-2005)

Fachgebiete: Botanik

Akademische Laufbahn

  • 01.04.1931-30.09.1936, Studium, Universität Halle-Wittenberg, Halle (Saale), Fächer: Biologie, Chemie, Physik, Mathematik
  • 24.06.1936, Promotion, Wilhelm Troll, Universität Halle-Wittenberg, vermutlicher Titel der Dissertationsschrift: "Vergleichend-morphologische Studien über die sprossbürtige Bewurzelung"
  • 01.10.1936-31.03.1940, Wissenschaftlicher Assistent, Universität Königsberg
  • 14.06.1939, Habilitation, Kurt Mothes, Universität Königsberg, Titel der Habilitationsschrift: "Gramineenstudien. II. Über die Entwicklungsgeschichte und Symmetrie einiger Grasinfloreszenzen"
  • 01.04.1940-1945, Privatdozent, Universität Königsberg
  • 1945-1946, Universität Tübingen, verschiedene Tätigkeiten
  • 01.10.1946, Dozent, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 20.01.1950-11.02.1951, Wissenschaftlicher Assistent, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 12.02.1951-26.06.1952, Außerplanmäßiger Professor, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 27.06.1952-05.02.1961, Außerordentlicher Professor, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 01.12.1952-31.08.1953, Forschungsreise, Kolumbien
  • 01.04.1959-31.03.1973, Direktor, Institut für Spezielle Botanik und Pharmakognosie, Naturwissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 06.02.1961-31.05.1961, Persönliches Ordinariat, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 01.06.1961-31.03.1973, Ordentlicher Professor, Institut für Spezielle Botanik und Pharmakognosie, Universität Mainz, Naturwissenschaftliche Fakultät
  • 1962-31.03.1979, Leiter, Botanischer Garten Mainz
  • 01.08.1964-01.12.1964, Forschungsreise, Kolumbien
  • 01.04.1973-31.03.1979, Ordentlicher Professor, Institut für Spezielle Botanik und Pharmakognosie, Universität Mainz, FB 21 Biologie (1973-2005)
  • 01.04.1973-31.03.1979, Direktor, FB 21 Biologie (1973-2005), Universität Mainz
  • 31.03.1979, Emeritierung, Universität Mainz, FB 21 Biologie (1973-2005)

Biographisches

  • 1933-1939, Politische Mitgliedschaft, SA
  • 01.05.1937-1945, Politische Mitgliedschaft, NSDAP, Auf Antrag vom 01.05.1937, Mitgliedsnummer 4861831
  • 15.03.1940-21.04.1945, Wehrdienst, nach Verwundung als kriegsuntauglich entlassen.

Weitere Informationen

  • Weber gehörte bei der Entnazifizierung aufgrund einer vermuteten Nichtbelastung zum Kreis der sogenannten "Weihnachtsamnestie". Der damit verbundene Umstand, dass hierdurch gegen ihn kein Spruchverfahren eröffnet wurde, führte bei seiner Berufung zum Außerplanmäßigen Professor zu Schwierigkeiten, da man seitens des Kultusministeriums vermutete, er habe sich der Entnazifizierung aufgrund seiner Mitgliedschaft zur NSDAP absichtlich entzogen. Zerstreut wurden diese Bedenken erst als Webers Doktorvater Wilhelm Troll sich einschaltete, der ihn bereits aus seiner Zeit in Halle kannte.
  • Der Berg "Cerro Weber" in Costa Rica wurde nach Hans Weber benannt.

Quellen

  • Weber, Hans, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 2123
  • NSDAP-Kartei, Bundesarchiv Lichterfelde, BArch R 9361-VIII-Kartei

Veröffentlichungen von Hans Weber (Auswahl)

Weber, Hans, GRAMINEEN-STUDIEN. II. ÜBER ENTWICKLUNGSGESCHICHTE UND SYMMETRIE EINIGER GRASINFLORESZENZEN, in: Planta, 29 (1939), S. 427–449.
Weber, Hans, Vergleichend-morphologische Studien über die sproßbürtige Bewurzelung, Halle, Waisenhaus, 1936.
Zitierhinweis

Hans Weber, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/b77ecf65-1bc7-4b62-b64d-b7333ac1f9c9. (Zugriff am 14.11.2018)

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