Herbert Peiper

Prof. Dr. med. Herbert Peiper

Geb. in Greifswald

Gest. in Mainz

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 116073926; VIAF: 5673177

Professur in Mainz

  • 1946-1952, Professor für Chirurgie, Medizinische Fakultät

Fachgebiete: Chirurgie, Medizin

Nachfolger: Fritz Kümmerle

Akademische Laufbahn

  • 1909-1914, Studium, Universität Freiburg im Breisgau
  • 1909-1914, Studium, Universität München
  • 1909-1914, Studium, Universität Greifswald
  • 1914, Medizinisches Staatsexamen, Universität Greifswald
  • 14.12.1914, Promotion, Universität Greifswald, Titel der Dissertation: "Das sogenannte Clado'sche Ligament, Appendicitis und Salpingo-oophoritis dextra"
  • 1919-1920, Assistent, Universität Halle-Wittenberg, Chirurgische Klinik, Halle (Saale)
  • 1920-1922, Assistent, Universität Frankfurt am Main
  • 1922-1923, Forschungsreise, USA
  • 1925, Habilitation, Universität Frankfurt am Main, Titel der Habilitationsschrift: "Die Myelographie im Dienste der Diagnostik von Erkrankungen des Rückenmarks"
  • 1930-1939, Außerordentlicher Professor, Universität Berlin
  • 1946-1952, Ordentlicher Professor, Chirurgische Klinik, Medizinische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.04.1947-01.09.1952, Direktor, Chirurgische Klinik, Medizinische Fakultät, Universität Mainz

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1952, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina

Biographisches

  • 1914-1918, Wehrdienst, Soldat
  • 04.12.1914, Eisernes Kreuz II. Klasse
  • 1914-1918, Eisernes Kreuz I. Klasse
  • 1923-1934, Berufliche Tätigkeit, Oberarzt, Frankfurt am Main
  • 1933-1935, Politische Mitgliedschaft, SS, im Sanitätsdienst
  • 1934-1939, Berufliche Tätigkeit, Chefarzt, Universitätsklinikum (FU) Berlin-Charlottenburg
  • 1937-1945, Politische Mitgliedschaft, NSDAP
  • 1939-1945, Wehrdienst, Oberstarzt, kriegsverwendung als Beratender Chirurg des Heeres

Weitere Informationen

  • Peipers Vater war der Greifswalder Ordinarius für Kinderheilkunde Erich Peiper. Seine Brüder Albrecht, Ulrich und Herbert wurden ebenfalls Mediziner. Letzterer übernahm den Lehrstuhl seines Vaters in Greifswald.
  • Während des Zweiten Weltkrieges beschäftigte sich Peiper vor allem mit der Behandlung von Hirnschüssen und führte die "Schwammtamponade" ein. Bereits während seiner Habilitation gehörte er zu den Begründern der Myelographie.

Veröffentlichungen von Herbert Peiper (Auswahl)

Peiper, Herbert, Die Behandlung der Schussverletzungen des Gehirns, insbesondere der orbitalen Basisschüsse, Stuttgart, Enke, Bücherei des Augenarztes, 1944.
Peiper, Herbert, Die Myelographie im Dienste der Diagnostik von Erkrankungen des Rückenmarks, Diss., Leipzig, Thieme, 1926.
Peiper, Herbert, Das sogenannte Clado’sche Ligament, Appendicitis und Salpingo-oophoritis dextra, Diss., Greifswald, 1914.

Veröffentlichungen über Herbert Peiper (Auswahl)

Fischer, A. W., Herbert Peiper, in: Der Chirurg, 23 (1952), S. 496.
Köbcke, Heinz, Herbert Peiper, in: Deutsche Medizinische Wochenschrift, 77 (1952), S. 1419.
Zitierhinweis

Herbert Peiper, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/e21cf7cb-a5fd-4d3e-94ba-cecf7cd23373. (Zugriff am 27.06.2017)

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