Karl Bader

Prof. Dr. jur. Dr. phil. h. c. Karl Siegfried Bader

Geb. in Waldau

Gest. in Zürich

GND: 118505726; VIAF: 7419944

Professur in Mainz

  • 1951-1953, Professor für Rechtsgeschichte und Kirchenrecht, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Fachgebiete: Rechtswissenschaften, Handelsrecht, Kirchenrecht, Rechtsgeschichte, Steuerrecht

Vorgänger: Adalbert Erler

Nachfolger: Johannes Bärmann

Akademische Laufbahn

  • vor 1928, Studium, Universität Tübingen, Fach: Rechtswissenschaft
  • vor 1928, Studium, Universität Wien
  • vor 1928, Studium, Universität Heidelberg
  • vor 1928, Studium, Universität Freiburg im Breisgau
  • 1928, Promotion, Universität Freiburg im Breisgau, Titel der Dissertation: "Das Schiedsverfahren in Schwaben vom 12. bis zum ausgehenden 16. Jahrhundert"
  • 1942, Habilitation, Universität Freiburg im Breisgau
  • 1945-1951, Außerordentlicher Professor, Universität Freiburg im Breisgau, Freiburg im Breisgau
  • 01.04.1951-30.09.1953, Ordentlicher Professor, Seminar für Rechts- und Wirtschaftswissenschaft - Abteilung Recht, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 1952-1953, Dekan, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 1953-1975, Ordentlicher Professor, Universität Zürich
  • 1975, Emeritierung, Universität Zürich

Ehrungen

  • 1972, Ehrendoktor, Universität München
  • 1985, Bundesverdienstkreuz, 1. Klasse

Biographisches

  • 1924, Abitur
  • 1930-1933, Berufliche Tätigkeit, Gerichtsassesor
  • 1933-1937, Berufliche Tätigkeit, Rechtsanwalt, Freiburg im Breisgau
  • 1936-1945, Berufliche Tätigkeit, Leiter, Fürstlich-Fürstenbergisches Archiv, Donaueschingen
  • 1941-1945, Wehrdienst, Soldat
  • 1945-1946, Berufliche Tätigkeit, Oberstaatsanwalt
  • 1946-1951, Berufliche Tätigkeit, Generalstaatsanwalt, Oberlandesgericht Freiburg (heute: Oberlandesgericht Karlsruhe), Freiburg im Breisgau
  • 1947-, Mitherausgeber, "Juristenzeitung"
  • Mitherausgeber, "Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte"

Weitere Informationen

  • 1933 wurde Bader aus dem Justizdienst entlassen und eröffnete eine Anwaltskanzlei.
  • Während seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt setzte sich Bader für Juden und andere vom NS-Regime Verfolgte ein.
  • Als Bader 1941 einberufen wurde, war er als Schreiber und Verteidiger vor Militärgerichten tätig.

Veröffentlichungen von Karl Bader (Auswahl)

Bader, Karl S., Das Schiedsverfahren in Schwaben vom 12. bis zum ausgehenden 16. Jahrhundert, Tübingen, 1929.
Zitierhinweis

Karl Bader, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/ab9013ec-7f74-440f-b88f-eddab3412e0f. (Zugriff am 25.04.2017)

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