Luise Schottroff

Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Luise Schottroff

Geb. in Berlin

Gest. in Kassel

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 120514648; VIAF: 2515578

Professur in Mainz

  • 1971-1973, Professorin für Biblische Archäologie und Neues Testamtent, Evangelisch-Theologische Fakultät
  • 1973-1986, Professorin für Biblische Archäologie und Neues Testamtent, FB 02 Evangelische Theologie (1973-2005)

Fachgebiete: Biblische Archäologie, Neues Testament (evangelisch)

Akademische Laufbahn

  • 1951-1960, Studium
  • 1960, Promotion, Universität Göttingen, Titel der Dissertation: "Die Bereitung zum Sterben: Studien zu den frühen reformatorischen Sterbebüchern"
  • ca. 1961-1969, Assistentin, Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 1969, Habilitation, Universität Mainz, Evangelisch-Theologische Fakultät, Titel Habilitationsschrift: "Der Glaubende und die feindliche Welt: Beobachtungen zum gnostischen Dualismus und seiner Bedeutung für Paulus und das Johannesevangelium"
  • 1971-1973, Außerplanmäßige Professorin, Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 1973-1978, Wissenschaftliche Rätin und Professorin, FB 02 Evangelische Theologie (1973-2005), Universität Mainz
  • 1978-31.03.1986, Professorin, Universität Mainz
  • 01.04.1986-1999, Ordentliche Professorin, Universität Kassel
  • 1999, Emeritierung, Universität Kassel
  • 2001-2005, Gastprofessorin, Pacific School of Religion Berkeley

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1986-2015, European Society of Women in Theological Research

Ehrungen

  • 18.04.2007, Ehrendoktor, Universität Marburg

Biographisches

  • 1961, Heirat, Willy Schottroff
  • 2006, Mitherausgeberin, "Bibel in gerechter Sprache"

Weitere Informationen

  • Schottroff wurde als Kind privat durch ihre Eltern unterrichtet, da diese verhindern wollten, dass die Kinder dem Einfluss der nationalsozialistischen Schule ausgesetzt werden.
  • Ihr Interesse galt vor allem der feministischen Theologie. Sie engagierte sich aber auch in der Friedensbewegung.
  • Ihr Mann war der Frankfurter Ordinarius für Theologie Willy Schottroff.
  • Nachdem Schottroffs Bewerbung auf den vakanten Lehrstuhl von Herbert Braun am Veto der Professoren gescheitert war, besetzten die Mainzer Studenten das Dekanat.
  • Mitte der 1980er Jahre sorgte sie mit dem Slogan "Jesus wäre für die 35 Stunden Woche" für Aufsehen. Sie schaffte es hiermit sogar auf den Titel der Frankfurter Rundschau.

Namensvarianten

  • Luise Klein

Veröffentlichungen von Luise Schottroff (Auswahl)

Bail, Ulrike/Crüsemann, Frank/Crüsemann, Marlene/Domay, Erhard/Ebach, Jürgen/Janssen, Claudia/Köhler, Hanne/Kuhlmann, Helga/Leutzsch, Martin/Schottroff, Luise (Hgg.), Bibel in gerechter Sprache, Gütersloh, E-Books der Verlagsgruppe Random House GmbH, 2010.
Schottroff, Luise, Der Glaubende und die feindliche Welt: Beobachtungen z. gnost. Dualismus u. seiner Bedeutung f. Paulus u.d. Johannesevangelium, Neukirchen-Vluyn, Neukirchener Verl, Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament, 1970.
Schottroff, Luise, Die Bereitung zum Sterben: Studien zu d. frühen reformator. Sterbebüchern, Diss., Göttingen, 1958.
Zitierhinweis

Luise Schottroff, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/d07f30ac-22d3-4297-a72c-c9d0564254b8. (Zugriff am 20.08.2017)

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