Manfred Hättich

Prof. Dr. rer. pol. Manfred Josef Hättich

Geb. in Owingen

Gest. in Tutzing

Religionszugehörigkeit: Römisch-Katholisch

GND: 118941305; VIAF: 39391218

Professur in Mainz

  • 1967-1970, Professor für Politikwissenschaft, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Fachgebiete: Politikwissenschaft

Akademische Laufbahn

  • 01.10.1947-14.07.1951, Studium, Universität Freiburg im Breisgau, Fach: Theologie
  • 14.07.1951, Erstes theologisches Examen, Universität Freiburg im Breisgau
  • 01.10.1951-30.09.1953, Studium, Universität Freiburg im Breisgau, Fach: Volkswirtschaft
  • 01.10.1955-30.09.1958, Studium, Universität Freiburg im Breisgau, Fächer: Volkswirtschaft, Politikwissenschaft
  • 28.05.1957, Promotion, Karl Hensel, Universität Freiburg im Breisgau, Titel der Dissertation: "Wirtschaftsordnung und katholische Soziallehre. Die subsidiäre und berufsständische Gliederung der Gesellschaft in ihrem Verhältnis zu den wirtschaftlichen Lenkungssystemen"
  • 1959-, Lehrbeauftragter, Universität Freiburg im Breisgau
  • 30.07.1965, Habilitation, Universität Freiburg im Breisgau, Titel der Habilitationsschrift: "Demokratie als Ordnung und Idee. Versuch einer Klärung"
  • 01.04.1966-30.09.1966, Lehrbeauftragter, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.04.1966-30.09.1966, Leiter, Institut für Politikwissenschaft (Phil), Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10.1966-05.04.1967, Lehrstuhlvertreter, Universität Freiburg im Breisgau, Lehrstuhl für Wissenschaftliche Politik
  • 06.04.1967-30.09.1970, Ordentlicher Professor, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 1968-30.09.1970, Direktor, Institut für Politikwissenschaft (ReWi), Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10.1970-1993, Ordentlicher Professor, Universität München
  • 01.10.1995-31.03.1996, Gastprofessor, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Wissenschaftliche Mitgliedschaften

  • 1981-1983, Deutsche Vereinigung für Politische Wissenschaft, Erster Vorsitzender

Ehrungen

  • 1990, Bundesverdienstkreuz, 1. Klasse

Biographisches

  • August 1943-August 1944, Wehrdienst, Soldat
  • August 1944-Mai 1947, Gefangenschaft, französische Kriegsgefangenschaft
  • Politische Mitgliedschaft, RCDS
  • 1949-1951, Vorsitzender, AStA der Universität Freiburg
  • 02.10.1954, Heirat, Rita Hättich
  • 01.10.1953-30.09.1955, Berufliche Tätigkeit, Referent, Generalsekretariat der Deutschen UNESCO-Kommission, Köln, Referat für politische Bildung
  • 01.09.1958-31.03.1964, Berufliche Tätigkeit, Direktor, Institut für politische Jugendbildung Baden-Württemberg e.V., Buchenbach/Breisgau
  • 01.01.1965-31.03.1967, Berufliche Tätigkeit, Leiter, Studentenwerk Freiburg im Breisgau, Studentensiedlung am Baggersee
  • 01.10.1970-1993, Berufliche Tätigkeit, Direktor, Akademie für politische Bildung Tutzing

Weitere Informationen

  • Mit Hättichs Habilitation im Juli 1965 wurde die Ernennung zum Privatdozenten beantragt. Das Verfahren verzögerte sich jedoch, so dass er von der Universität Freiburg erst offiziell im Mai 1966 zum Privatdozenten ernannt wurde, als er bereits als Lehrbeauftragter an der Universität Mainz tätig war.
  • Zu seinem Lehrauftrag an der Universität Mainz im Sommersemester 1966 gehörte auch die Betreuung des Instituts für die Wissenschaft von der Politik der Philosophischen Fakultät.
  • Er begründete 1968 das Institut für Politikwissenschaft der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Bis dahin existierte nur in der Philosophischen Fakultät ein politikwissenschaftliches Institut. Beide Institute bestanden unter gleichem Namen in den beiden Fakultäten bis zu ihrer Zusammenlegung im Fachbereich 12 Sozialwissenschaften im Jahr 1973.

Quellen

  • Hättich, Manfred, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 759
  • Hättich, Manfred, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 1473
  • Fakultätsakte zu Manfred Hättich, Universitätsarchiv Mainz, Best. 67, Nr. 55

Veröffentlichungen von Manfred Hättich (Auswahl)

Hättich, Manfred, Weltfrieden durch Friedfertigkeit? Eine Antwort an Franz Alt, 6. Aufl., München, Olzog, 1983.
Hättich, Manfred, Nationalbewusstsein und Staatsbewusstsein in der pluralistischen Gesellschaft, Mainz, Institut f. Staatsbürgerl. Bildung in Rheinland-Pfalz, (Schriftenreihe des Instituts für Staatsbürgerliche Bildung in Rheinland-Pfalz, Bd. 7), 1966.
Hättich, Manfred, Demokratie als Herrschaftsordnung, Freiburg i. B, 1965.
Hättich, Manfred, Gesellschaftliche Gliederung nach der katholischen Soziallehre und Wirtschaftsordnung, Diss., Stuttgart, Fischer, 1956.

Veröffentlichungen über Manfred Hättich (Auswahl)

Maier, Hans, Manfred Hättich zum Gedenken, in: Die Politische Meinung, 402 (2003), S. 80–82.
Oberreuter, Heinrich/Elsner, Steffen H./Akademie für Politische Bildung (Hgg.), Kristallisationskern politischer Bildung: zur Geschichte der Akademie 1957 bis 2007. 50 Jahre Akademie für Politische Bildung, 1. Aufl., München, Olzog, 2009.
Zitierhinweis

Manfred Hättich, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/fee17693-ee87-4015-8b89-6920ca11c126. (Zugriff am 27.02.2017)

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