Nikolaus Molitor

Dr. med. Nikolaus Karl Molitor

GND: 100378978; VIAF: 265045292

Lehrtätigkeit in Mainz

  • 1784-1786, Professur für Chemie, Pharmazie und Heilmittellehre, Universität Mainz (1477-1798)
  • 1786-1798, Professur für Chemie, Pharmazie und Heilmittellehre, Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • 1798-1822, Professur für Chemie, Medizinische Spezialschule Mainz

Fachgebiete: Medizin, Pharmakologie, Chemie, Pharmazie

Akademische Laufbahn

  • vor 1774, Studium, Universität Mainz (1477-1798), Philosophie, er wollte Lehrer werden
  • 1774, Studium, Universität Wien, Botanik, Chemie und Physik, gleichzeitig besuchte er auch die medizinischen Lehranstalten Wiens
  • 1784-28.04.1798, Ordentlicher Professor, Universität Mainz (1477-1798), Medizinische Fakultät (1477-1798/1822), Chemie, Pharmazie und Heilmittellehre, er trat die Stelle im Folgejahr an
  • 22.08.1786, Aufnahme in eine Fakultät
  • 30.07.1790, Promotion, Universität Duisburg, das Doktordiplom legte er am 13.08.1790 in Mainz vor
  • 31.12.1793-1794, Dekan, Universität Mainz (1477-1798), Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • 31.12.1797-31.08.1798, Dekan, Universität Mainz (1477-1798), Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • nach 28.04.1798-1822, Ordentlicher Professor, Medizinische Spezialschule Mainz, Medizinische Fakultät (1477-1798/1822), Chemie
  • 30.11.1811-30.08.1814, Dekan, Medizinische Spezialschule Mainz, Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • 31.08.1815-31.08.1816, Dekan, Medizinische Spezialschule Mainz, Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • 31.08.1818-31.08.1819, Dekan, Medizinische Spezialschule Mainz, Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • 31.08.1821-31.08.1822, Dekan, Medizinische Spezialschule Mainz, Medizinische Fakultät (1477-1798/1822)
  • nach 1822, Mitglied, Jury médical (Departement Donnersberg)
  • 1822-27.09.1826, Mitglied, Hessisches Medizinalkollegium (Mainz)

Biographisches

  • Hofgerichtsrat
  • 18.01.1792, Heirat, Maria Mulzer

Weitere Informationen

  • Molitor besuchte vor seinem Studium das Gymnasium in Bischofsheim.
  • Auf Befehl des Kurfürsten vom 23.07.1786 sollte Molitor ohne Tentamen und Examen promoviert werden. Die Medizinische Fakultät in Mainz lehnte es jedoch ab, ihm auf diese Weise die Doktorwürde zu verleihen.

Quellen

  • Protokoll der Medizinischen Fakultät 1734-1790, Stadtarchiv Mainz, Best. 18/162

Veröffentlichungen von Nikolaus Molitor (Auswahl)

Hoffmann, Christoph Ludwig, Berichtigung der ersten Gründe der Geometrie: nebst dem Beweise, daß ein einzeles Körpertheilchen einen Raum einnimmt, Mainz, Wailandt, 1786.
Molitor, Nikolaus Karl, Theoretisch praktische Abhandlung bey Gelegenheit der tödtlich gewordenen zusammengesetzten Hämorrhoidalkrankheit des Herrn Hofgerichtsraths, Hertling, nebst dem, was sich nach dem Tode gefunden  hat, Mainz, 1790, 1790.

Veröffentlichungen über Nikolaus Molitor (Auswahl)

Benzing, Josef, Verzeichnis der Professoren der alten Universität Mainz, Mainz, 1986.
Krämer, Alfons, Zur Geschichte der medizinischen Fakultät der alten Mainzer Universität, Mainz, Univ. Diss., 1948.
Praetorius, Otfried, Professoren der kurfürstlichen Universität Mainz, in: Familie und Volk. Zeitschrift für Genealogie und Bevölkerungskunde, 3+4 (1952), S. 1–20.
Zitierhinweis

Nikolaus Molitor, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/be64b243-1c61-48eb-9c01-135c49aff56f. (Zugriff am 17.12.2018)

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