Peter Freiherr von Frank

Dr. iur. utr. Peter Anton Freiherr von Frank

Geb. in Aschaffenburg

Gest. in Wien

GND: 13014889X; VIAF: 62647551

Lehrtätigkeit in Mainz

  • 24.12.1770, Juristische Fakultät (1477-1798/1802)
  • 1780-01.04.1791, Professur für Reichsgeschichte und deutsches Staatsrecht, Juristische Fakultät (1477-1798/1802)

Fachgebiete: Rechtswissenschaften, Rechtsgeschichte, Staatsrecht

Akademische Laufbahn

  • vor 1764, Studium, Aschaffenburg, Philosophie
  • 1764-1766, Studium, Universität Mainz (1477-1798), Rechtswissenschaften unter Ludwig Behlen, Johann von Horix und Johann Will
  • 1766-1767, Studium, Würzburg, Rechtswissenschaften unter Barthel und Sündermahler.
  • 1767-1768, Forschungsaufenthalt, Göttingen
  • 24.12.1770, Außerordentlicher Professor, Universität Mainz (1477-1798), Juristische Fakultät (1477-1798/1802)
  • April 1771, Ordentlicher Professor, Universität Trier, Professur für Geschichte und deutsches Staats- und Lehnsrecht
  • 05.09.1771, Lizenziat (juristisch)
  • 05.09.1771, Promotion, Juristische Fakultät (1477-1798/1802), zum Dr. iur. utriusque. Titel der Dissertation: "Jurisdictio supremorum imperii tribunalium in causis ecclesiasticis protestantium non magis, quam catholicorum fundata"
  • 1777, Forschungsaufenthalt, Erfurt
  • 1780-01.04.1791, Ordentlicher Professor, Universität Mainz (1477-1798), Juristische Fakultät (1477-1798/1802), Professur für Reichsgeschichte und deutsches Staatsrecht
  • 1789-1790, Prorektor, Universität Mainz (1477-1798)

Biographisches

  • 1769, Berufliche Tätigkeit, Reichskammergericht, für neun Monate.
  • April 1771, Hofrat, Trier
  • seit 1775, Berufliche Tätigkeit, Leiter, Universität Trier, Universitätsbibliothek
  • 23.09.1776, Heirat, Eleonore Knodt, Tochter des Hofkammerrats F. X. Knodt
  • Hofrat, Kurmainz
  • Regierungsrat, Kurmainz
  • 16.04.1791, Geheimer Reichsreferendar, Österreichische Hofkanzlei, Wien
  • 17.12.1800, Erhalt eines Adelstitels, Freiherr

Weitere Informationen

  • Vater: von Beruf Kaufmann
  • Schulbildung: Besuch eines Jesuitengymnasiums
  • Niederlegung seiner Professur am 01.04.1791
  • Bruder des Juristen Franz Philipp Frank

Namensvarianten

  • Peter Anton Frank; Peter Anton von Franck; Petrus Antonius Franck; Peter A. von Frank; Peter A. Franck; Petrus A. Franck

Quellen

  • Protokoll der Juristischen Fakultät 1680-1789, Stadtarchiv Mainz, Best. 18/150

Veröffentlichungen von Peter Freiherr von Frank (Auswahl)

Frank, Peter Anton, Grundbetrachtungen über Staat und Kirche nach natürlichen Rechtssaetzen in Anwendung auf Teutschland: zur Einleitung einer nachfolgenden Abhandlung von dem rechtlichen Gebrauche der Grundsaetze der philosophischen Staatsrechtswissenschaft im teutschen öffentlichen Kirchenrecht, Mainz, Weilandt, 1784.
Frank, Peter Anton ¬von¬, Etwas über die Wahlkapitulationen in den geistlichen Wahlstaaten, 1788.

Veröffentlichungen über Peter Freiherr von Frank (Auswahl)

Benzing, Josef, Verzeichnis der Professoren der alten Universität Mainz, Mainz, 1986.
Hermes, Johann Peter Hiob, Denkmal der Freundschaft, seinen Freunden und Gönnern gewidmet, 1785.
Pick, Eckhart, Mainzer Reichsstaatsrecht, Wiesbaden, Recht und Geschichte, 1977.
Praetorius, Otfried, Professoren der kurfürstlichen Universität Mainz 1477-1797, in: Familie und Volk. Zeitschrift für Genealogie und Bevölkerungskunde, 3+4 (1952).
Schmidt-Scharff, Werner, Die Matrikel der Praktikanten am Reichskammergericht in Wetzlar 1683-1806, in: Archiv für Sippenforschung, 11 (1934), S. 297 ff.
Waldmann, Philipp, Biographische Nachrichten von den Rechtslehrern auf der hohen Schule zu Mainz im achtzehnten Jahrhunderte, Mainz, Wailandt, 1784.
Zitierhinweis

Peter Freiherr von Frank, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/cdafe56d-16af-4348-aba2-fca6695208cd. (Zugriff am 06.12.2019)

Lizenz für Text- und Forschungsdaten: CC-BY 4.0. Diese Lizenz gilt nicht für die verwendeten Bilder. Sofern nicht anders angegeben sind die verwendeten Bilder urheberrechtlich geschützt.