Walter Hahland

Prof. Dr. phil. Walter Hahland

Geb. in Vichtenstein (Oberösterreich)

Gest. in Mainz

GND: 10111852X; VIAF: 39526939

Professur in Mainz

  • 1953-1959, Professor für Archäologie, Philosophische Fakultät

Fachgebiete: Klassische Archäologie

Akademische Laufbahn

  • 1915-1922, Studium, Universität Heidelberg, Fächer: Klassische Archäologie, Alte Philologie, Alte Geschichte
  • 1915-1922, Studium, Universität Kiel
  • 1915-1922, Studium, Universität Marburg
  • 1928, Promotion, Paul Jacobsthal, Universität Marburg, Titel der Dissertation: "Studien zur attischen Vasenmalerei um 400 v. Chr."
  • 1928-1929, Stipendiat, Archäologisches Institut des Deutschen Reiches, Reisestipendium für den Mittelmeerraum
  • 1931-1936, Assistent, Archäologisches Institut Würzburg
  • 1933, Habilitation, Universität Würzburg
  • 01.04.1936-08.05.1945, Direktor, Archäologisches Institut, Universität Jena
  • 1937-1940, Außerordentlicher Professor, Universität Jena
  • 01.10.1939-30.09.1941, Dekan, Universität Jena, Philosophische Fakultät
  • 1940-1941, Ordentlicher Professor, Universität Jena
  • 1953-1959, Professor zur Wiederverwendung, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 1959, Emeritierung, Universität Mainz

Biographisches

  • 1929-1931, Berufliche Tätigkeit, Mitarbeiter, Athen, Teilnahme an Ausgrabungen in Athen und Pergamon sowie Inventarisierungsaufgaben im Museum Izmir
  • bis 13.08.1941, Politische Mitgliedschaft, Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund, Mitarbeiter, als amtsführender Stellvertreter an der Uni Jena
  • 1941-1945, Wehrdienst, Soldat
  • 1945-1949, Berufliche Tätigkeit, Gärtner, Vichtenstein (Oberösterreich)
  • 1948-1952, Berufliche Tätigkeit, Mitarbeiter, Volkshochschule Linz
  • 1950-1952, Berufliche Tätigkeit, Pressereferent, Arbeiterkammer für Oberösterreich, Linz
  • 1953-1960, Berufliche Tätigkeit, Mitarbeiter, Jenaer Glaswerke Schott, Mainz, Leiter der Presseabteilung

Weitere Informationen

  • Aufgrund seiner Tätigkeit im NS-Dozentenbund, die maßgeblichen Anteil an seiner Berufung in Jena hatte, wurde Hahland zum 15.03.1946 offiziell von der Universität Jena entlassen.

Veröffentlichungen von Walter Hahland (Auswahl)

Hahland, Walter, Studien zur attischen Vasenmalerei um 400 v. Chr, Diss., Athen, s.n., 1931.

Veröffentlichungen über Walter Hahland (Auswahl)

Giebeler, Markus; Siggemann, Jürgen; Zibell, Stephanie (Hrsg.), Grabfeld 71 : Professorengräber auf dem Mainzer Hauptfriedhof seit 1946 / Marcus Giebeler ... (Hg.), Stuttgart, Steiner, (Beiträge zur Geschichte der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz - Neue Folge, Bd. 9), 2012.
Schilling, Willy, NS-Dozentenschaft und Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund an der Universität Jena, in: „Kämpferische Wissenschaft“. Studien zur Universität Jena im Nationalsozialismus, , Köln u.a., 2003.
Zitierhinweis

Walter Hahland, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/f920da84-9c92-4be5-bfc1-4944d6eafae4. (Zugriff am 24.10.2017)

Lizenz für Text- und Forschungsdaten: CC-BY 4.0. Diese Lizenz gilt nicht für die verwendeten Bilder. Sofern nicht anders angegeben sind die verwendeten Bilder urheberrechtlich geschützt.