Werner Philipp

Prof. Dr. Werner Philipp

Geb. in Kosel (heute: Koźle, Polen)

Gest. in Berlin

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 117755125; VIAF: 52475027

Professur in Mainz

  • 1946-1952, Professor für Osteuropäische Geschichte, Philosophische Fakultät

Fachgebiete: Osteuropäische Geschichte

Nachfolger: Margarete Woltner

Akademische Laufbahn

  • 1926-1932, Studium, Universität Breslau, Fächer: Geschichte, Slavistik, Philosophie
  • 1926-1932, Studium, Universität Freiburg im Breisgau
  • 1926-1932, Studium, Universität Berlin
  • 1926-1932, Studium, Universität Hamburg, Richard Salomon
  • 1932, Promotion, Universität Hamburg, Titel der Dissertation: "Ivan Peresvetov und seine politischen Schriften zur Erneuerung des Moskauer Reiches"
  • 1933-1939, Assistent, Universität Berlin
  • 1938, Forschungsreise, Polen
  • 1939, Habilitation, Universität Berlin, Titel der Habilitationsschrift: "Ansätze zum geschichtlichen und politischen Denken im Kiever Rußland"
  • 1940, Privatdozent, Universität Berlin
  • 01.01.1941-August 1941, Privatdozent, Universität Königsberg
  • Frühjahr 1944- Ende 1944, Assistent, Universität Königsberg
  • Ende 1944-1945, Außerordentlicher Professor, Universität Königsberg
  • 15.05.1946-30.09.1952, Außerordentlicher Professor, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10.1949-30.09.1952, Direktor, Institut für Osteuropakunde, Philosophische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10.1952-1974, Ordentlicher Professor, FU Berlin
  • 1954-1955, Gastprofessor, Columbia University New York
  • 1954-1955, Gastprofessor, Universität Stanford
  • 1964-1966, Dekan, FU Berlin, Philosophische Fakultät
  • 1974, Emeritierung, FU Berlin

Biographisches

  • August 1941-Frühjahr 1944, Wehrdienst, Dolmetscher
  • 1961-1978, Mitherausgeber, "Jahrbücher für Geschichte Osteuropas"

Weitere Informationen

  • Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sich Philipps Name auf einer Liste der amerikanischen Besatzungsbehörden mit möglicher Kandidaten für einen Minister für Erziehung und Religion der deutschen Zentralregierung.
  • Der  Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte von Werner Philipp in Mainz war die erste Neugründung dieser Art in der Bundesrepublik. Philipp versuchte in sich in seinen Vorlesungen und Seminaren stark von der im Nationalsozialismus verbreiteten "Ostforschung" abzugrenzen und eine politisch neutrale Geschichtswissenschaft zu vertreten.

Quellen

  • Philipp, Werner, Universitätsarchiv Mainz, Best. 64, Nr. 50
  • Philipp, Werner, Universitätsarchiv Mainz, S 15, Nr. 47

Veröffentlichungen von Werner Philipp (Auswahl)

Philipp, Werner, Ansätze zum geschichtlichen und politischen Denken im Kiewer Rußland, Breslau, Priebatschs Buchh, (Jahrbücher für Geschichte Osteuropas : Beihefte, Bd. 3), 1940.
Philipp, Werner, Ivan Peresvetov und seine Schriften zur Erneuerung des Moskauer Reiches, Königsberg Berlin, Ost-Europa-Verl, Osteuropäische Forschungen, 1935.

Veröffentlichungen über Werner Philipp (Auswahl)

Torke, Hans-Joachim, Chronik, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 44 (1996), S. 475–475.
Torke, Hans-Joachim, Werner Philipp. Leben und Werk eines Osteuropa-Historikers, in: Deutsch-russische Beziehungen, hrsg. von Ludmila Thomas, Berlin, Akad.-Verl, (Berliner Jahrbuch für osteuropäische Geschichte, Bd. 1995,1), 1995, S. 29–42.
Zitierhinweis

Werner Philipp, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/ba1ddd91-8d57-4470-a81a-0014e90612fe. (Zugriff am 24.11.2017)

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