Wilhelm Jannasch

Prof. Dr. theol. Lic. theol. Dr. theol. h.c. Wilhelm Jannasch

Geb. in Gnadenfrei (Niederschlesien, heute: Piława Górna)

Gest. in Frankfurt am Main

Religionszugehörigkeit: Evangelisch

GND: 124511848; VIAF: 57548043

Professur in Mainz

  • 1946-1957, Professor für Praktische Theologie, Evangelisch-Theologische Fakultät

Fachgebiete: Praktische Theologie (evangelisch)

Nachfolger: Manfred Mezger

Akademische Laufbahn

  • Zwischen 1908 und 1911, Studium, Universität Marburg
  • Studium, Universität Bonn
  • Studium, Universität Berlin
  • Studium, Universität Heidelberg
  • 1911, Erstes theologisches Examen
  • 1914, Lizenziat, Universität Heidelberg, Titel der Lizenziatsarbeit: "Erdmuthe Dorothea Gräfin von Zinzendorf, geborene Gräfin Reuß zu Plauen: Ihr Leben als Beitrag zur Geschichte des Pietismus und der Brüdergemeine dargestellt."
  • 1927, Promotion, Universität Heidelberg, unter Anerkennung der Lizenziatsarbeit
  • 18.07.1933-Oktober 1933, Suspendierung
  • 01.04.1934, Pensionierung, Zwangspensionierung
  • 22.05.1946-30.09.1956, Ordentlicher Professor, Praktisch-Theologisches Seminar (ev.), Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 01.10.1946-30.09.1957, Direktor, Praktisch-Theologisches Seminar (ev.), Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 1946-1948, Dekan, Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • ab 1947, Universitätsprediger
  • 1955-1956, Dekan, Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz
  • 30.09.1956, Emeritierung, Universität Mainz, Evangelisch-Theologische Fakultät
  • 01.10.1956-30.09.1957, Lehrstuhlvertreter, Praktisch-Theologisches Seminar (ev.), Evangelisch-Theologische Fakultät, Universität Mainz

Ehrungen

  • 1950, Ehrendoktor, Universität Heidelberg
  • 1962, Bundesverdienstkreuz, Großes Bundesverdienstkreuz

Biographisches

  • 1912, Zweites theologisches Examen, Karlsruhe
  • 1912-1914, Berufliche Tätigkeit, Jena
  • 1913, Ordination, Weimar
  • 1914-Juli 1933, Berufliche Tätigkeit, Pfarrer
  • 1917-1918, Wehrdienst, Pfarrer
  • ab 1934, Mitgliedschaft, Pfarrernotbund
  • 23.03.1935-29.03.1935, Verhaftung, Gestapo
  • Mitgliedschaft, Bekennende Kirche
  • ab Frühjahr 1936, Sachbearbeiter, Bekennende Kirche, Berlin, Vorläufige Kirchenleitung
  • 1937-1945, Geschäftsführer, Pfarrernotbund
  • 1937, Gefangenschaft
  • Dezember 1943, Für die Bergung von Verwundeten im bombardierten Dresden, Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse
  • 1949-, Mitherausgeber, "Verkündigung und Forschung"
  • Zwischen 1925 und 1965, Mitarbeiter, "Religion in Geschichte und Gegenwart", 2. und 3. Auflage

Weitere Informationen

  • Jannasch war maßgeblich an der "Denkschrift der Vorläufigen Kirchenleitung an Hitler" beteiligte und überbrachte sie am 04.06.1936 persönlich an die Reichskanzlei. Er galt in Lübeck als einer der radikaleren Mitglieder der Bekennenden Kirche.

Quellen

  • Nachlass von Wilhelm Jannasch, Universitätsarchiv Mainz, NL 16

Veröffentlichungen von Wilhelm Jannasch (Auswahl)

Jannasch, Wilhelm, Erdmuthe Dorothea Gräfin von Zinzendorf, geborene Gräfin Reuß zu Plauen: Ihr Leben als Beitrag z. Geschichte d. Pietismus u. d. Brüdergemeine dargest. ; T. 1. 1700-1722, Diss., Herrnhut, 1914.
Zitierhinweis

Wilhelm Jannasch, in: Verzeichnis der Professorinnen und Professoren der Universität Mainz. URI: http://gutenberg-biographics.ub.uni-mainz.de/id/c9100173-dd99-4adc-b388-3e1c8eba874f. (Zugriff am 19.08.2017)

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